Über uns

Die ErinnerungsWerkstatt ist ein loser Zusammenschluss von Initiativen, Institutionen und Privatpersonen unserer Stadtgesellschaft mit dem Ziel, die Biographien von Augsburger Opfern des Nationalsozialismus zu erforschen und die Erinnerung an sie wach zu halten. Im Januar 2012 veranstalteten das Jüdische Kulturmuseum und das Evangelische Forum Annahof mit Unterstützung der Stadt Augsburg eine Tagung zum Thema Erinnerungskultur.

Erinnerungstafel in der Prinzregentenstraße

Start im Januar 2012

Im Anschluss an die Tagung haben sich die Interessierten zusammengefunden, um nach dem Input konkrete Möglichkeiten der Erinnerung für Augsburg zu erarbeiten.

In der Gruppe sind Bürgerinnen und Bürger aktiv, deren Interesse durch die Tagung geweckt wurde, aber auch Experten und langjährig Aktive.

Artikel über die ErinnerungsWerkstatt am 8.12.2012 in der Augsburg Allgemeinen Als Koordinatoren dieser Gruppe fungieren seitdem:

  • Dr. Benigna Schönhagen, Leiterin des Jüdisches Kulturmuseum Augsburg Schwaben
  • Angela Bachmair, Journalistin
  • Verena von Mutius, Stadträtin
  • Dr. Nikolaus Hueck, Leiter Evangelisches Forum Annahof

Online-Gedenkbuch

Das Online-Gedenkbuch der ErinnerungsWerkstatt Augsburg ist seit dem 27. Januar 2017 öffentlich zugänglich. Sie finden es unter folgendem Link:

gedenkbuch.erinnerungswerkstatt-augsburg.de

Sichtbare Erinnerungszeichen

Über eine auch im Stadtbild deutlich sichtbarere Form des öffentlichen Gedenkens (z.B. „Stolpersteine“) muss wohl zunächst ein größerer Konsens in der Stadtgesellschaft hergestellt werden, bevor darüber eine politische Entscheidung fällt. Detail der Erinnerungstafel auf dem Jüdischen Friedhof an der Haunstetter Straße

Schulen einbinden

An unserem Online-Gedenkbuch sollen neben Initiativen und Privatpersonen auch z.B. Schulklassen (W-Seminare in Gymnasien aber auch interessierte Schülerinnen und Schüler aus Mittel- und Realschulen) mitarbeiten.