Proseminar an der Universität

Nationalsozialismus in Augsburg. Verfolgungsgeschichte im Spiegel der Lebensgeschichten Augsburger Juden.

Dozentin: Dr. Benigna Schönhagen

Typ: Proseminar

Zeit: Do, 15:30 – 17:00 Uhr (17., 24.10 + 14.11.) +2 Blocktermine: Sa, 18. und 25.1.2014 (8:30 – 18:15)

Ort: Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben, Seminarraum, Blocksitzungen an der Universität.

Beschreibung:

Ausgehend von der zentralen Rolle, die der Rassenantisemitismus in Ideologie und Praxis des NS-Staats eingenommen hat, befassen wir uns am konkreten Beispiel von Augsburger Juden mit den Folgen der nationalsozialistischen Judenpolitik für die Verfolgten, ihrer stufenweisen Entrechtung, ihren Reaktionen und Möglichkeiten sowie den Möglichkeiten, daran zu erinnern. Dabei werden von den Teilnehmern Lebensgeschichten recherchiert und geschrieben, die in Auseinandersetzung mit dem erinnerungskulturellen Diskurs in ein online-Gedenkbuch eingehen, das die Augsburger ErinnerungsWerkstatt herausgibt.

Empfohlene Literatur:

Saul Friedländer, Das Dritte Reich und die Juden. Verfolgung und Vernichtung 1933 – 1945, Bonn 2007.

Alfred Gottwald/Diana Schule, Die „Judendeportationen“ aus dem Reich 1941 – 1945. Eine kommentiert Chronologie, Wiesbaden 2005.

Gernot Römer (Hg.), An meine Gemeinde in der Zerstreuung“. Die Rundbriefe des Augsburger Rabbiners Erst Jacob 1941 – 1949 (= Materialien zur Geschichte des Bayerischen Schwaben, Bd. 29), Augsburg 2007.

Lebenslinien. Deutsch-jüdische Familiengeschichten, hrsg. für das Jüdische Kulturmuseum Augsburg-Schwaben von Benigna Schönhagen, Bd. 1-5, Augsburg 2009-2013.

Teilnehmerbeschränkung: 15

Leistungsnachweis: Schreiben eines Essays und Erarbeiten einer Biografie